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Museum des Monats: Das Uhrenmuseum

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Geschrieben von Jutta Zegermacher
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Uhrenmuseum c Hertha Hurnaus c Wien MuseumEin Augenzwinkern und schon ist das Semester hinüber! Die Zeit rast vorbei und lässt sich nicht aufhalten. Daher hat UNIMAG das Uhrenmuseum als Museum des Monats erwählt und geschaut, wie die Uhren dort so ticken.

 

Schon gewusst, wie eine Nachtlichtuhr aussieht? Ein Besuch in dem urigen Uhrenmuseum im ersten Wiener Gemeindebezirk macht auf jeden Fall um einige Erkenntnisse reicher! Das Museum liefert eine Reise in die Vergangenheit. Über eine alte Wendeltreppe gelangt man in drei Stockwerke, die vom Mittelalter über die Biedermeierzeit bis ins 20. Jahrhundert führen. Im ersten Stock angekommen, macht sich schon nervöses Ticken breit. Ein alter Holzboden führt durch die altehrwürdigen Gemäuer des Gebäudes.

 

Das Museum bietet 18 Räume gefüllt mit Uhren soweit das Auge reicht. Ob Tischuhren aus dem 16.  Jahrhundert, Anhängeruhren aus dem 17. Jahrhundert, Taschensonnenuhren aus dem 18. Jahrhundert, eine Klapp-Sonnenuhr aus 1588, Bodenstanduhren, 

Uhrenmuseum2 c Hertha Hurnaus c Wien Museum

Kommodenstanduhren, Orgeluhren oder Armbanduhren aus dem 20. Jahrhundert, keine Kuriosität wird ausgelassen!

 

Besonders beeindruckend sind die prunkvollen Bodenstanduhren aus dem 19. Jahrhundert. Auch die fast raumfüllende astronomische Uhr aus dem Jahre 1705 erstrahlt in voller Pracht und tickt sogar noch richtig. Neben der Tageszeit zeigt sie auch die Umlaufzeit verschiedener Planeten und das Mondalter an. Außerdem kurios ist die Kerzenuhr aus 1600: eine Kerze mit unterschiedlich großen Nägeln zeigt durch das Herabfallen ebendieser das Vergehen einer bestimmten Zeitspanne an. Ganz schön kompliziert diese Zeitmessung, da können wir doch über unsere modernen Armbanduhren froh sein!

 

UNIMAG wünscht auf jeden Fall viel Spaß bei einem Besuch in die Vergangenheit der Zeitmessung! In den Ferien, wenn die Zeit etwas langsamer verstreicht, ist dies wohl eine u(h)rtolle Abwechslung.

 

Weitere Infos:

Homepage: Uhrenmuseum

Öffnungszeiten: Di-So von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Eintritt für Studierende bis 27 Jahre: 4 Euro
Eintritt nicht ermäßigt: 6 Euro
Telefon: 1 533 22 65
Adresse: Schulhof 2, 1010 Wien

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