| Booka Shade - "Dj Kicks" |
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| Geschrieben von Peter Ehrenberger | ||
| 11.10.2007 | ||
Eine der legendärsten Electro-Compilations steht kurz vor ihrem Jubiläum. Die 29. DJ Kicks vereint moderne Elektroklänge mit John Carpenter-Themen und gemütlicher Lounge Musik.![]() Fehlersuche? Vielseitig und vor allem mutig präsentiert sich das Berliner Duo Arno Kammermeier und Walter Merziger auf dieser kleinen Scheibe mit dem großen Namen. Es ist nicht leicht einen Kult am Leben zu erhalten, der schon Ende der 90er Jahre mit Beiträgen von Kruder & Dorfmeister, Nightmares on Wax, Kid Loco und Thievery Corporation (um nur einige zu nennen) begann. Doch das Ego der „Get Physical“-Label Besitzer stimmt und die Mischung ist erfrischend. Da werden musikalische Haken in bester Tornado-Manier geschlagen und dementsprechend hört es sich dann auch an wenn Carpenters „Arrival at the library“ als Intro zu Elektro-Exzentriker Aphex Twin fungiert, Japans Elektro-Lady Akiko Kiyama mit Karel Falk gekoppelt wird. Genau das ist unsere Philosophie: Wir mögen es, wenn man von der musikalischen Informationsflut umgerissen wird.“ – Arno Kammermeier Elektropoppige Songs werden durch heulende Klangsirenen in alle Winde zerstreut, dazwischen finden auch Künstler wie „The Streets“ oder die 80er Band Yazoo Platz. Natürlich haben sich Booka Shade als clevere Produzenten nicht nur aufs Mixen beschränkt, sondern ebenfalls zahlreiche Klangbrücken gebaut, die zumindest im Ansatz ankündigen, was hinter der nächsten Ecke lauert. Mit „Estorade“ und „Numbers“ hat das Duo auch eigene Songs für die DJ Kicks beigesteuert. Leise geht diese Scheibe unter. Die neue DJ Kicks ist am besten da aufgehoben wo sie herkommt – auf dem Dancefloor. Vor dem Weg dahin empfiehlt es sich daher reinzuhören und so laut aufzudrehen wie es die Nachbarn zulassen.
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Eine der legendärsten Electro-Compilations steht kurz vor ihrem Jubiläum. Die 29. DJ Kicks vereint moderne Elektroklänge mit John Carpenter-Themen und gemütlicher Lounge Musik.
Elektropoppige Songs werden durch heulende Klangsirenen in alle Winde zerstreut, dazwischen finden auch Künstler wie „The Streets“ oder die 80er Band Yazoo Platz. 